
Elizabeth Hurley und der Herzog von Sussex gehören zu den sieben Personen, die Associated Newspapers, den Herausgeber der Daily Mail und der Mail on Sunday, verklagen. Sie werfen den Boulevardmedien vor, Informationen über sie auf illegalem Weg erlangt zu haben.
Am Donnerstag (22.) brach Elizabeth Hurley in Tränen aus, als sie über die „brutale Verletzung der Privatsphäre“ sprach, durch die über einen Zeitraum von 20 Jahren sensationslüsterne Berichte über sie entstanden seien, wie ihr Anwalt David Sherborne erklärte.
Der „Austin Powers“-Star beschuldigte den Verlag, Abhörgeräte an der Fensterbank installiert und Informationen aus abgehörten Festnetztelefonen genutzt zu haben.
Sie und die weiteren Kläger behaupten, die Medien hätten sich eines „klaren, systematischen und anhaltenden Einsatzes illegaler Methoden zur Informationsbeschaffung“ bedient.
Laut dem Magazin People wurde Elizabeth Hurley gefragt, warum sie sich nicht früher über die 15 Artikel beschwert habe, die zwischen 2002 und 2011 veröffentlicht wurden. Sie antwortete, dass sie keine Beschwerden eingereicht habe, weil „sie im Wesentlichen wahr waren“.
„Ich glaube, das liegt daran, dass die Menschen mir zugehört haben“, fügte sie hinzu.

Prinz Harry war an diesem Tag ebenfalls anwesend, legte jedoch laut dem Royal-Experten Ian Pelham Turner, der gegenüber Fox News Digital sprach, keine Aussage ab.
Elizabeth Hurley erklärte, sie habe die Klage eingereicht, um ihren Sohn zu schützen, und sie habe nicht gewollt, dass etwas veröffentlicht werde, das sie ihm nicht zu lesen wünschen würde. „Es war eine sehr traumatische Zeit“, sagte sie sichtlich bewegt.
Die Schauspielerin begann zu vermuten, dass ihr nahestehende Personen Gespräche weitergaben oder dass sich jemand in ihrer Nähe befand, der ihr Privatleben mithören konnte. „Ich fühlte mich am Boden zerstört.“
Am Mittwoch (21.) verbrachte Harry zweieinhalb Stunden im Zeugenstand. Er reichte eine schriftliche Aussage ein, in der er seinen Bruder, Prinz William, und seine Schwägerin Kate Middleton erwähnte.
Die Aussage enthielt eine Liste von Personen, mit denen er zwischen 1996 und 2014 regelmäßig Kontakt hatte. Die veröffentlichten Details über sein Leben sollen illegal innerhalb seines Vertrauenskreises erlangt worden sein.
Fotos: Instagram @elizabethhurley1 e X @RoyalFamily. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
